E-Zigarette rettet Millionen Menschenleben

Alleine in den USA könnten bis zum Jahr 2100 rund 6,6 Millionen Todesfälle vermieden werden, wenn die Mehrheit der Raucher auf die viel weniger schädliche E-Zigarette umsteigen oder diese als Hilfsmittel zum Rauchstopp einsetzen würden.

Zig Millionen Menschenleben könnten gerettet werden, wenn die E-Zigarette konsequent als weniger schädliche Alternative zur Tabakzigarette gefördert würde. Diese bahnbrechende These stellte das Fachjournal BMJ (ehemals British Medical Journal) in ihrer Studie vor. Die Studienergebnisse wurden im britischen Fachblatt Tobacco Control veröffentlicht.

Unterschiedliche Szenarien – eindeutiges Resultat

Das amerikanisch-australische Forscherteam untersuchte in seiner Studie zwei Szenarien mit jeweils unterschiedlichen Annahmen beim Schädigungspotenzial. Bei der ersten These gehen die Forscher davon aus, dass E-Zigaretten fünf Prozent der Risiken von normalen Tabakzigaretten beinhalten. Dieser These liegt zugrunde, dass bereits im kommenden Jahrzehnt die meisten Raucher auf Tabakzigaretten verzichten werden. Allein in den USA könnten so die Todesfälle durch Tabakkonsum bis ins Jahr 2100 um 25 Prozent gesenkt werden. Das entspricht 6,6 Millionen geretteten Menschenleben. In ihrer Annahme gehen die Forscher davon aus, dass bei der ersten These fünf Prozent der aktuell 19 Prozent amerikanischer Raucher bis im Jahre 2100 Raucher bleiben würden.

Pessimistisches Szenario rechnet immer noch mit 1,6 Millionen geretteten Leben

Bei ihrer zweiten These rechnen die Forscher mit einem andere Schädigungspotezial. Auch wenn die E-Zigaretten nur 40 Prozent weniger schädlich wäre als konventionelle Zigaretten würden im angenommen Zeithorizont immer noch 1,6 Millionen weniger Menschen an den Folgen des Tabakrauchens sterben. Bei ihrem pessimistischeren Szenario gehen die Forscher davon aus, dass zehn von aktuell 19 Prozent beim Rauchen bleiben würden.

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