E-Zigaretten sind kein Einstieg in die Tabak-Sucht

In den Medien und von Interessengruppen wird oft behauptet, dass E-Zigaretten den Jugendlichen den Einstieg zum Rauchen erleichtern. Diese Behauptung wurde noch nie wissenschaftlich belegt – ganz im Gegenteil: Es gibt einige Studien, die das klar widerlegen. Eine Studie, die dem sogenannten «Gateway-Effekt» klar widerspricht, wurde im Jahre 2017 an der University of Queensland erarbeitet. Auch der Publikation des Deutschen Krebsforschungsinstituts aus dem Jahre 2018 ist zu entnehmen, dass E-Dampfgeräte hauptsächlich von Rauchern zur Entwöhnung ihrer Tabaksucht benutzt werden.

Ein Umstieg findet in der Regel nicht statt

Zwar haben schon viele Jugendliche eine E-Zigarette probiert. Jugendliche gehören aber gewiss nicht zu den regelmässigen Nutzern. Und: Die wenigen minderjährigen E-Zigaretten-Konsumenten wechseln mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit nicht zum Tabak. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Der Dampf aus der E-Zigarette ist wesentlich angenehmer zu inhalieren als Rauch und die Nutzung von E-Zigaretten ist langfristig betrachtet günstiger.

Besser dampfen als rauchen

Jedes Jahr beginnen zahlreiche Minderjährige mit dem Tabakkonsum. Die meisten Raucher haben bereits vor dem 18. Lebensjahr ihre erste Tabakzigarette geraucht. Deshalb ist es klar, dass es immer wieder Minderjährige geben wird, die E-Zigaretten benützen. Bei manchen Jugendlichen ist das ein Teil ihrer Entwicklung. Obwohl es nicht erstrebenswert ist, dass Jugendliche E-Zigaretten nutzen, so ist es doch besser als wenn sie rauchen würden.

Mehr Dampf bedeutet weniger Rauch

Gerne wird vergessen, dass eine Zunahme bei den Dampfern gleichzeitig auch ein Rückgang bei den Neu-Raucher beinhaltet. Trotzdem ist allen klar: Ein effizienter Jugendschutz ist enorm wichtig. Dass es in der Schweiz, im Vergleich zu Amerika, sehr wenige minderjährige E-Dampfer gibt, ist seriösen Händlern zu verdanken. Sie haben schon immer auf den Verkauf an unter 18jährige verzichtet.

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