SRF Puls konstruiert haarsträubende Geschichte

Um die E-Zigarette zu diskreditieren, konstruiert die mit Gebührengeld finanzierte Sendung SRF Puls einen haarsträubenden Fall: Eine 44-Jährige Asthmatikerin, die mit Lungenproblemen ins Spital Winterthur eingeliefert wurde, wird kurzum mit den Todesfällen in den USA in Verbindung gebracht.

Die 44-Jährige soll eigenen Aussagen zufolge eine E-Zigarette, gefüllt mit nikotinfreiem Liquid aus dem Schweizer Fachhandel, konsumiert haben. Ein gefundenes Fressen für einen Gegner der E-Zigarette. Und als solcher ist der in den Fall involvierte Lungenarzt bekannt. Er untermauert deshalb die These, dass die bei der Frau festgestellten Lungenschäden denen aus Amerika ähneln. Damit hat die Schweiz ihren ersten eigenen E-Zigaretten-Schadenfall und darüber hinaus sogar einen, der mit Schweizer Liquid in Zusammenhang stehen soll.

Liebes SRF, Qualitätsjournalismus geht anders: Ein im Januar 2019 geschehenes Ereignis, mehr als ein halbes Jahr später und kurz vor der Abstimmung über die Regulierung der E-Zigarette in den eidgenössischen Räten, in Zusammenhang mit den US-Fällen zu stellen, ist haarsträubend und unseriös. Dabei wird ignoriert, dass Tausende Schweizer E-Zigaretten-Konsumenten seit bald einem Jahrzehnt problemlos Schweizer Liquid dampfen und damit nie irgendwelche Probleme hatten. Und just nach den Schlagzeilen aus Amerika soll es Lungenleiden geben. Ein Schelm wer da böses denkt 😉

E-Zigaretten schmälern die Gewinne der Pharma

Mit einer grossangelegten Kampagne soll die E-Zigarette weltweit bekämpft werden. Hinter der aktuellen Kampagne stecken mächtige Interessensvertreter der grossen Pharmakonzerne und die Weltgesundheitsorganisation WHO. Die WHO als Unterorganisation der UN erhält einen Grossteil ihrer finanziellen Mittel von Stiftungen und teils auch von Pharmakonzernen. Auf den Einfluss von Big-Pharma hat unter anderen das deutsche Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» aufmerksam gemacht. In seiner Ausgabe vom 24. August 2019 schreibt das Magazin: «Lobbyverbände (…) gehen rigoros gegen die E-Zigarette vor – teils gefördert durch Spenden aus der Pharmaindustrie. Dabei sind die Dampfgeräte das wirksamste Mittel, vom viel schädlicheren Tabak loszukommen.»

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