Watson täuscht seine Leser

Das Schweizer Online-Portal Watson verdreht mit der Schlagzeile «E-Zigaretten fordern erstes Todesopfer» die Fakten. Ob bewusst oder unbewusst, bleibt dahingestellt.

Klar ist einzig, die Schlagzeile entspricht nicht der Wahrheit: Am tragischen Todesfall trägt nicht die E-Zigarettte Schuld, sondern was in dieser konsumiert wurde. Der Verstorbene hat nämlich illegal auf dem Schwarzmarkt gekauftes THC, das mit Vitamin-E-Acetat gestreckt wurde, in seiner E-Zigarette gedampftt.

Wenn die Betrachtungsweise von «Watson» Schule macht, müssten sämtliche Alltagsgegenstände verboten werden: Schliesslich kann aus einem Trinklglas auch Gift getrunken werden.

E-Zigaretten schmälern die Gewinne der Pharma

Mit einer grossangelegten Kampagne soll die E-Zigarette weltweit bekämpft werden. Hinter der aktuellen Kampagne stecken mächtige Interessensvertreter der grossen Pharmakonzerne und die Weltgesundheitsorganisation WHO. Die WHO als Unterorganisation der UN erhält einen Grossteil ihrer finanziellen Mittel von Stiftungen und teils auch von Pharmakonzernen. Auf den Einfluss von Big-Pharma hat unter anderen das deutsche Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» aufmerksam gemacht. In seiner Ausgabe vom 24. August 2019 schreibt das Magazin: «Lobbyverbände (…) gehen rigoros gegen die E-Zigarette vor – teils gefördert durch Spenden aus der Pharmaindustrie. Dabei sind die Dampfgeräte das wirksamste Mittel, vom viel schädlicheren Tabak loszukommen.»

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